Der Hausvorteil bei Roulettespielen ist ein entscheidender Faktor für die Auszahlungsquote. Beim Amerikanischen Roulette, das über eine Doppelnull verfügt, beträgt dieser Vorteil 5,26 Prozent. Dies liegt daran, dass zusätzlich zu den Zahlen 1 bis 36 und der Einfachnull auch die Doppelnull (00) vorhanden ist, was die Gesamtzahl der Sektoren auf 38 erhöht, während die Auszahlungen wie bei 36 Sektoren bleiben.
Diese erhöhte Zahl an Sektoren verdoppelt nahezu den Hausvorteil im Vergleich zum Europäischen Roulette, das lediglich 37 Sektoren aufweist und einen Hausvorteil von 2,70 Prozent hat. Insbesondere die "Five Number Bet" Wette am amerikanischen Rad mit einem Hausvorteil von 7,89 Prozent stellt einen Nachteil dar, der durch seine Positionierung auf 0, 00, 1, 2 und 3 entsteht.
Für Spieler, die auf langfristige Unterhaltung und bessere Gewinnchancen Wert legen, ist daher ein Tisch mit einem niedrigeren Hausvorteil wie dem Europäischen oder Französischen Roulette mit 2,70 Prozent oder sogar 1,35 Prozent die deutlich empfehlenswertere Wahl. Ein Hausvorteil von 5,26 Prozent bedeutet, dass statistisch gesehen mehr Geld vom Spieler im Vergleich zum Casino abzüglich der Gewinne abgeführt wird.
Regeln, Quoten & Strategie
Schritt für Schritt zum ersten Straight-Einsatz
Der Straight-Einsatz ist eine der grundlegendsten Wettarten beim Roulette und zielt auf eine einzelne Zahl ab. Beim Europäischen Roulette, das über 37 Sektoren verfügt, besteht die Möglichkeit, auf jede einzelne Zahl von 1 bis 36 sowie auf die Null zu setzen. Die Auszahlung für einen erfolgreichen Straight-Einsatz beträgt 35:1.
Um einen Straight-Einsatz zu platzieren, wählen Sie einfach Ihre gewünschte Zahl auf dem Spielfeld aus und legen Ihren Einsatz darauf. Angenommen, Sie setzen 10 Euro auf die Zahl 17 und diese Zahl fällt, erhalten Sie Ihren ursprünglichen Einsatz von 10 Euro zurück plus 350 Euro Gewinn, was einer Gesamtauszahlung von 360 Euro entspricht.
Die Tatsache, dass die Auszahlungen für alle Wetten auf einem europäischen Rad konstant sind, unabhängig davon, ob es sich um gerade Chancen oder einzelne Zahlen handelt, bedeutet, dass der Hausvorteil von 2,70 Prozent auf jede einzelne Wette angewendet wird. Dies gilt auch für den Straight-Einsatz, der, obwohl er die höchste Einzelquote bietet, dem allgemeinen Hausvorteil unterliegt.
La Partage halbiert den Verlust bei Zéro
Die "La Partage" Regel ist eine Besonderheit des Französischen Roulettes, die speziell Wetten auf gerade Chancen wie Rot/Schwarz, Pair/Impair (ungerade/gerade) und Manque/Passe (niedrig/hoch) betrifft. Wenn die Null fällt, wird bei diesen Wetten die Hälfte des getätigten Einsatzes an den Spieler zurückerstattet.
Dies reduziert den Hausvorteil auf diesen spezifischen Wetten von 2,70 Prozent auf nur noch 1,35 Prozent. Stellen Sie sich vor, Sie setzen 20 Euro auf Rot und die Null fällt: Anstatt Ihren gesamten Einsatz zu verlieren, erhalten Sie 10 Euro zurück, und nur die anderen 10 Euro sind verloren. Der RTP steigt hierdurch auf 98,65%.
Diese Regel gilt jedoch ausschließlich für Wetten auf gerade Chancen und hat keinen Einfluss auf innere Einsätze wie Straight, Split oder Corner Bets. Bei diesen Wetten bleibt der Hausvorteil des Europäischen Rades von 2,70 Prozent bestehen, selbst wenn die Null fällt, da die La Partage Regel hier nicht greift.
Auszahlungstabelle von 35:1 bis 1:1
Die Auszahlungstabelle beim Roulette bietet eine Bandbreite an Quoten, die von den spezifischen Wettarten abhängen. Die höchste Auszahlung ist mit 35:1 für einen Straight-Einsatz auf eine einzelne Zahl verbunden, was bedeutet, dass ein Einsatz von 1 Euro im Gewinnfall 35 Euro plus den ursprünglichen Einsatz zurückbringt.
Darauf folgen Wetten wie Split (zwei Zahlen nebeneinander) mit 17:1, Street (drei Zahlen in einer Reihe) mit 11:1 und Corner (vier Zahlen in einem Quadrat) mit 8:1. Auch die Wetten auf Dozen (zwölf Zahlen) und Column (zwölf Zahlen) zahlen 2:1 aus, während einfache Chancen wie Rot/Schwarz, Ungerade/Gerade oder Niedrig/Hoch mit 1:1 ausgezahlt werden.
Diese Quotenstruktur, kombiniert mit dem Hausvorteil des jeweiligen Rades (2,70% beim Europäischen und 5,26% beim Amerikanischen), bestimmt die theoretische Auszahlungsquote (RTP). Bei einem Europäischen Rad liegt der RTP für die meisten Wetten bei 97,30%, während die "La Partage" Regel bei Französischem Roulette mit geraden Chancen den RTP auf 98,65% erhöht.
Tischlimit prüfen bevor die erste Progression startet
Bevor Spieler Strategien wie Progressionen anwenden, ist es ratsam, die Tischlimits zu überprüfen. Diese Limits definieren den maximalen Einsatz, der auf eine bestimmte Wette platziert werden kann, sowie oft auch den minimalen Einsatz. Bei Winzcasino können Einsätze an Roulettetischen von 0,10 € bis zu 5.000 EUR reichen, wie bei Ultimate Roulette und Quantum Roulette.
Die Überprüfung der Tischlimits ist besonders wichtig für progressive Wettstrategien, bei denen die Einsätze nach einem Verlust erhöht werden. Wenn beispielsweise ein Tischlimit bei 1.000 Euro liegt und ein Spieler eine Serie von Verlusten erlebt, könnte er schnell an die Grenze stoßen und die Strategie nicht mehr wie geplant fortsetzen können.
Es ist auch wichtig zu beachten, dass die Spielbeiträge zum Bonusumsatz für Tischspiele generell bei 10 % liegen. Dies bedeutet, dass Einsätze bei Roulette, auch wenn sie die Tischlimits nicht überschreiten, nur zu einem Bruchteil auf die Erfüllung von Bonusbedingungen angerechnet werden. Dieses Detail sollte bei der Planung von Spielsitzungen stets berücksichtigt werden.
Wettarten beim Roulette im Überblick
Wette
Auszahlung
Trefferchance
Felder
Hausvorteil
Roulette Amerikanisch – Five Number Bet (0, 00, 1, 2, 3)
Five Number 6:1 (deckt 5 von 38 Sektoren)
92.11%
Einzige Wette am amerikanischen Rad mit Edge über 5,26% – „Fallenwette“. Kein Äquivalent am europäischen Rad
7.89%
Roulette Europäisch (einfache Null, 37 Sektoren)
Straight 35:1, Split 17:1, Street 11:1, Corner 8:1, Six Line 5:1, Dozen 2:1, Column 2:1, Rot/Schwarz 1:1, Odd/Even 1:1, 1-18/19-36 1:1
97.30%
37 Sektoren (1–36 + 0); Auszahlungen wie für 36 Sektoren – daher konstanter Edge auf ALLE Wetten
Straight 35:1, Split 17:1, Street 11:1, Corner 8:1, Six Line 5:1, Dozen 2:1, Column 2:1, Rot/Schwarz 1:1
94.74%
38 Sektoren (1–36 + 0 + 00); Auszahlungen wie beim europäischen Rad, aber der zusätzliche Sektor verdoppelt den Hausvorteil
5.26%
Roulette Französisch mit La Partage (gerade Chancen)
Rot/Schwarz 1:1 (bei 0 Rückerstattung 50%), Odd/Even 1:1, Low/High 1:1; Innere Einsätze ohne La Partage: Straight 35:1, Split 17:1, Street 11:1, Corner 8:1
98.65%
Bei 0 wird die Hälfte des Einsatzes auf gerade Chancen zurückerstattet (Rot/Schwarz, Pair/Impair, Manque/Passe). En Prison gibt denselben 1,35%. Regel gilt NUR für gleiche Einsätze
1.35%
Roulette Französisch, innere Einsätze (La Partage gilt nicht)
Straight 35:1, Split 17:1, Street 11:1, Corner 8:1, Six Line 5:1, Dozen 2:1, Column 2:1
97.30%
Rad gleich (37 Sektoren), aber La Partage/En Prison gilt nicht für innere Einsätze – Edge bleibt europäisch
2.70%
Hausvorteil: was 2,70 Prozent konkret kosten
Der Hausvorteil beim Europäischen Roulette beträgt 2,70 %, was bei einem Einsatz von 100 € bedeutet, dass theoretisch 2,70 € an das Casino gehen. Dieses Verhältnis gilt für alle Einsätze, da die Auszahlungen für 36 Sektoren berechnet werden, obwohl 37 Sektoren vorhanden sind. Bei einem Einsatz von 10 € verbleiben somit 0,27 € beim Casino, während 9,73 € theoretisch an den Spieler zurückfließen.
Im Vergleich dazu weist das Amerikanische Roulette mit einer doppelten Null einen Hausvorteil von 5,26 % auf, was fast doppelt so hoch ist. Ein Einsatz von 100 € auf dem Amerikanischen Rad würde theoretisch 5,26 € kosten, im Gegensatz zu den 2,70 € beim Europäischen Rad. Dies verdeutlicht die Bedeutung der Radvariante für die Rendite des Spielers.
Ein weiterer Faktor ist die spezielle "Five Number Bet" beim Amerikanischen Roulette, die einen Hausvorteil von 7,89 % hat. Diese Wette, die die Zahlen 0, 00, 1, 2 und 3 abdeckt, ist die ungünstigste Wette am Rad, da sie den Hausvorteil weiter erhöht. Der Unterschied von 5,19 Prozentpunkten zum Europäischen Roulette ist hier besonders spürbar.
Was Outside Bets mit 1:1 wirklich zahlen
Außeneinsätze wie Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade oder Niedrig/Hoch zahlen beim Europäischen Roulette im Verhältnis 1:1 aus, was bei einem Einsatz von 10 € zu einem Gewinn von 10 € führt. Diese Wetten decken fast die Hälfte der Zahlen ab und bieten damit eine höhere Trefferwahrscheinlichkeit. Der Hausvorteil von 2,70 % wird hierbei berücksichtigt.
Beim Französischen Roulette mit der La Partage-Regel wird die Auszahlung bei einfachen Chancen (1:1) nochmals verbessert, falls die Null fällt. In diesem Fall wird die Hälfte des Einsatzes zurückerstattet, wodurch der effektive Hausvorteil auf 1,35 % sinkt. Ein Einsatz von 10 € auf Rot würde bei Null nur 5 € kosten, statt des vollen Einsatzes verloren zu gehen.
Im Gegensatz dazu zahlen Außeneinsätze beim Amerikanischen Roulette mit doppelter Null ebenfalls 1:1, allerdings ist der zugrundeliegende Hausvorteil mit 5,26 % signifikant höher. Ein 10 € Einsatz auf Rot würde bei der Null oder Doppelnull verloren gehen, was den potenziellen Verlust erhöht. Der Unterschied im Hausvorteil macht sich hier deutlich bemerkbar.
La Partage gilt nur für einfache Chancen
Die Regel "La Partage" im Französischen Roulette kommt ausschließlich Wetten mit geraden Quoten zugute, bei denen die Auszahlung 1:1 beträgt. Dies umfasst Wetten wie Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade oder Niedrig/Hoch. Fällt die Null, erhält der Spieler die Hälfte seines Einsatzes zurück, was den Hausvorteil für diese spezifischen Wetten auf 1,35 % reduziert.
Wetten auf einzelne Zahlen (Straight Bets) oder andere innere Wetten sind von der La Partage-Regel ausgeschlossen. Auch beim Französischen Roulette mit La Partage bleibt der Hausvorteil für diese inneren Wetten bei 2,70 %, dem gleichen Wert wie beim Europäischen Roulette. Die Regel "En Prison" bietet eine ähnliche Reduzierung des Hausvorteils, aber La Partage ist direkter in der Rückerstattung.
Beim Amerikanischen Roulette gibt es keine La Partage-Regel, und die "Five Number Bet" weist sogar einen Hausvorteil von 7,89 % auf, der deutlich höher ist als bei jeder Wette im Europäischen oder Französischen Roulette. Die Beschränkung der La Partage-Regel auf einfache Chancen ist ein wichtiger Aspekt, der die strategische Wahl der Wette beeinflusst.
Mindest- und Höchsteinsatz begrenzen jede Martingale
Im Winzcasino sind die Einsatzlimits an den Roulette-Tischen klar definiert, um die Spieler zu schützen und das Risiko für das Casino zu minimieren. Beispielsweise können an einigen Tischen Einsätze von 0,10 € bis zu 5.000 € platziert werden, was einer Spanne von 50.000 Einheiten entspricht. Diese Limits verhindern extreme Verlustserien bei progressiven Wettstrategien wie der Martingale-Methode.
Eine Martingale-Strategie, bei der der Einsatz nach jedem Verlust verdoppelt wird, würde bei einem Start von 0,10 € und einer Verdopplung nach jedem Verlust schnell an die Höchsteinsatzgrenze stoßen. Nach wenigen Verlusten wäre der Höchsteinsatz von 5.000 € erreicht, was eine weitere Verdopplung unmöglich macht. Dies schützt den Spieler vor unkontrollierbaren Verlusten, begrenzt aber auch die Effektivität der Strategie.
Die Kombination aus Mindest- und Höchsteinsatz ist entscheidend. Selbst wenn ein Spieler ein hohes Startkapital hat, zwingt die obere Grenze von 5.000 € dazu, die Verdopplungssequenz abzubrechen. Dies verhindert, dass ein Spieler durch eine lange Pechsträhne sein gesamtes Kapital riskiert, wie es bei der Martingale-Strategie theoretisch möglich wäre, wenn es keine solchen Limits gäbe.
Multiplikator 500x gilt nur für Straight-Einsätze
Bei Quantum Roulette von Playtech können Multiplikatoren von bis zu 500x erzielt werden, die den potenziellen Gewinn auf einzelne Zahlen erheblich steigern. Diese Multiplikatoren werden zufällig auf bestimmte Zahlen angewendet und können den ursprünglichen Gewinn vervielfachen. Der RTP für diese Variante beträgt 97,30 %.
Es ist wichtig zu beachten, dass diese hohen Multiplikatoren von bis zu 500x in der Regel nur für Straight-Einsätze gelten, also Wetten auf eine einzelne Zahl. Andere Wettarten wie gerade Chancen (1:1) oder Spaltenwetten (2:1) profitieren nicht von diesen speziellen Multiplikatoren. Die Auszahlungen für Standardwetten bleiben unverändert, beispielsweise 35:1 für Straight-Einsätze ohne Multiplikator.
Dies bedeutet, dass Spieler, die auf hohe Gewinne durch Multiplikatoren aus sind, sich auf Wetten auf einzelne Zahlen konzentrieren sollten. Die anderen Wettmöglichkeiten, wie zum Beispiel die einfachen Chancen mit einer Auszahlung von 1:1, bieten zwar eine höhere Wahrscheinlichkeit zu gewinnen, aber keine Chance auf die maximalen Multiplikatorgewinne von 500x. Der RTP von 97,30 % bezieht sich auf das Spiel im Allgemeinen.
Corner 8:1 deckt vier Zahlen ab
Bei Roulette deckt eine Eckwette, auch Corner oder Karree genannt, vier benachbarte Zahlen ab. Im Winzcasino ist diese Wettoption für ein europäisches Rad mit 37 Sektoren verfügbar, und sie zahlt das 8-fache des Einsatzes aus. Dies bedeutet, dass bei einem Einsatz von 10 € eine Auszahlung von 80 € erfolgt, wenn eine der vier abgedeckten Zahlen fällt.
Verglichen mit einer einfachen Chance (1:1), bei der die Auszahlung dem Einsatz entspricht, bietet die Eckwette mit 8:1 eine höhere potenzielle Rendite, birgt aber auch ein höheres Risiko, da nur vier von 37 Zahlen zum Gewinn führen. Bei einem Einsatz von 10 € auf eine einfache Chance, wie z.B. Rot, und einem Gewinn, erhält man 20 € zurück (10 € Einsatz + 10 € Gewinn).
Die Wahrscheinlichkeit, mit einer Eckwette zu gewinnen, liegt bei 4 von 37 Sektoren, was etwa 10,81 % entspricht. Im Gegensatz dazu liegt die Wahrscheinlichkeit, bei einer einfachen Chance zu gewinnen, bei 18 von 37 Sektoren, also rund 48,65 %. Dies verdeutlicht, dass höhere Auszahlungen oft mit geringeren Gewinnwahrscheinlichkeiten einhergehen.
Europäisches Rad mit 37 Fächern erklärt
Das europäische Rouletterad zeichnet sich durch 37 Sektoren aus, die von 1 bis 36 nummeriert sind, plus eine einzelne Null (0). Dieses Design führt zu einem Hausvorteil von 2,70 %. Bei allen Wetten auf dem europäischen Rad, unabhängig davon, ob es sich um innere oder äußere Einsätze handelt, bleibt dieser Hausvorteil konstant, was ein faires Spiel ermöglicht.
Im Gegensatz zum amerikanischen Rad mit seinem zusätzlichen Sektor für die Doppelnull (00), der den Hausvorteil auf 5,26 % erhöht, bietet das europäische Rad eine vorteilhaftere Struktur für den Spieler. Beispielsweise zahlt eine Straight-Wette (Einzelzahl) auf beiden Rädern 35:1 aus, aber der geringere Hausvorteil des europäischen Rades bedeutet eine höhere theoretische Rückzahlung an den Spieler.
Ein praktisches Beispiel für die Fairness des europäischen Rades ist die Auszahlung von 35:1 für eine Einzelwette. Wenn Sie 10 € auf eine Zahl setzen und diese gewinnen, erhalten Sie 350 € als Gewinn plus Ihren ursprünglichen Einsatz zurück, was eine Gesamtauszahlung von 360 € ergibt. Dies ist bei einem Hausvorteil von 2,70 % möglich.
Verlustserien: 10 Mal Rot ist normal
In der Welt des Roulettes ist es statistisch gesehen vollkommen normal, dass eine bestimmte Farbe oder Zahl mehrmals hintereinander auftritt. Auch wenn Rot oder Schwarz in 18 von 37 Fällen (bei einfachem Einsatz und ohne Null) gewinnt, kann es vorkommen, dass Rot zehnmal oder öfter hintereinander erscheint. Dies ist kein Zeichen für Manipulation, sondern eine natürliche Folge der Zufälligkeit.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Rot zehnmal hintereinander fällt, beträgt bei jedem einzelnen Dreh (unter Annahme einer 18/37 Wahrscheinlichkeit für Rot und Unabhängigkeit der Drehungen) theoretisch (18/37)^10. Dies ist eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, aber nicht unmöglich. Der RTP für einfache Chancen liegt bei 97,30 % auf dem europäischen Rad, was bedeutet, dass langfristig 97,30 % der Einsätze zurückgezahlt werden.
Spieler sollten sich bewusst sein, dass jede Runde Roulette unabhängig von den vorherigen Ergebnissen ist. Die Einsatzstrategien, die auf der Annahme basieren, dass nach einer langen Serie von Rot nun Schwarz kommen muss (die sogenannte Spielerfehlschluss), sind daher nicht ratsam. Der Hausvorteil von 2,70 % bleibt unabhängig von solchen Mustern bestehen.
Latenz und Setzfenster beim Live-Stream
Bei Live-Roulette-Spielen, wie sie im Winzcasino von Anbietern wie Ezugi und Authentic Gaming angeboten werden, ist die Latenz des Live-Streams ein entscheidender Faktor. Eine geringe Latenz sorgt für ein flüssiges Spielerlebnis und stellt sicher, dass das Setzfenster, also der Zeitraum, in dem Wetten platziert werden können, angemessen lange offen bleibt. Beispielsweise bietet Ultimate Roulette von Ezugi Einsätze von 0,10 € bis 5.000 €.
Die Dauer des Setzfensters wird dynamisch vom Croupier gesteuert und ist auf die Bedürfnisse des Live-Streams abgestimmt. Bei Blaze Roulette von Authentic Gaming, das ein europäisches Rad mit 37 Sektoren nutzt und eine maximale Auszahlung von 35:1 bietet, ist dies besonders wichtig, um den Spielfluss aufrechtzuerhalten. Die RTP liegt hier, wie bei vielen europäischen Varianten, bei 97,30 %.
Eine hohe Latenz kann dazu führen, dass Spieler ihre Wetten nicht rechtzeitig platzieren können, insbesondere wenn das Setzfenster kurz vor dem Ende des Drehs geschlossen wird. Dies kann frustrierend sein und den Eindruck erwecken, dass die Einsätze nicht fair behandelt werden. Das Ziel ist es, ein nahtloses Erlebnis zu gewährleisten, das dem eines echten Casinos so nahe wie möglich kommt.
Chip setzen bis Rien ne va plus
Der Begriff „Rien ne va plus“ (französisch für „Nichts geht mehr“) markiert das Ende der Setzphase beim Roulette. Nachdem der Croupier diesen Satz gesprochen hat, können keine weiteren Chips mehr auf das Spielfeld gesetzt werden, und das Rad dreht sich weiter, bis die Kugel in einem der 37 Fächer des europäischen Rades zur Ruhe kommt. Bei inneren Einsätzen, wie einer Eckwette (8:1), müssen Spieler ihre Chips entsprechend platzieren.
Die Setzmöglichkeiten im Winzcasino umfassen verschiedene Wettarten, von einfachen Chancen (1:1) bis hin zu komplexen Wetten wie der Eckwette. Beim europäischen Roulette mit einem Hausvorteil von 2,70 % können Spieler ihre Einsätze strategisch platzieren. Der maximale Einsatz an vielen Live-Tischen, wie z.B. bei Ultimate Roulette von Ezugi, liegt bei 5.000 €, was hohe Einsätze ermöglicht.
Das Setzen von Chips bis „Rien ne va plus“ ist ein integraler Bestandteil des Roulettespiels. Ein Spieler könnte beispielsweise 10 € auf Rot setzen und zusätzlich 5 € auf eine Eckwette, die die Zahl 17 beinhaltet. Wenn dann „Rien ne va plus“gerufen wird und die Kugel auf einer Zahl landet, die nicht abgedeckt ist, sind beide Einsätze verloren. Der RTP für die meisten Roulettevarianten liegt bei 97,30 %.